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| Darum geht's |

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| Dr. Karin Sperling, Leiterin der Einheit New Business Development |
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Frau Dr. Sperling, welche Bedeutung hat Ihr Bereich für das Unternehmen? K. Sperling: Innovationen sind wesentliche Schlüssel für unseren nachhaltigen Erfolg. In der Arbeit meines Teams spiegelt sich dieser Leitsatz unserer globalen Wachstumsstrategie wider. Wir verstehen uns als „Innovationsdrehscheibe“. Tempo, Präzision, Offenheit für neue Ideen und tiefe Kenntnis chemischer Zusammenhänge sind hier Grundvoraussetzungen.

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Wie ist das New Business Development derzeit global aufgestellt und wie wollen Sie die Einheit strategisch weiterentwickeln? K. Sperling: Unsere Aufgaben sind klar umrissen: Im engen unbürokratischen Kontakt mit den verschiedenen Einheiten innerhalb der BASF aber auch mit Kunden akquirieren wir neue Projekte und treiben sie zielgerichtet und systematisch voran. Unsere Ausgangsbasis ist Europa, aber wir haben unsere Aktivitäten in den vergangenen beiden Jahren in den Regionen Nafta und Asien massiv verstärkt und werden diese Entwicklung weiter vorantreiben. Gerade in diesen Regionen sehen wir viele vielversprechende Ansatzpunkte für Neuentwicklungen in stark wachsenden Märkten.
Woher kommen diese Ansatzpunkte für neue Projekte des New Business Development? Sind es meist Kundenanfragen, die eine zielgerichtete Entwicklung eines neuen Produkts initiieren? K. Sperling: Wir arbeiten stark kunden- und marktorientiert: Etwa 70% der Ansatzpunkte für neue Projekte kommen schon heute direkt von Kundenseite oder entwickeln sich aus unseren Gesprächen mit Kunden. Wir fragen unsere externen Gesprächspartner aktiv nach Problemen und erarbeiten für sie Lösungsmöglichkeiten. Unseren Gesprächspartnern und uns hilft dabei natürlich, dass wir uns mehr und mehr nach Wachstumsbranchen ausrichten, in denen wir umfangreiche Kompetenz vorweisen können, z.B. auf die Branchen Coatings, Kunststoffe, Pharma und Agro. Unser Portfolio speziell für Coatings umfasst z.B. fast 40 Zwischenprodukte, aus denen wir schöpfen können.

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Welche Kriterien müssen neue Projekte erfüllen? Welche Anforderungen z.B. bezüglich Projektlaufzeit, Erfolgsaussichten und Marktpotential stellen Sie? K. Sperling: Eines unserer wichtigsten Kriterien ist der wirtschaftliche Erfolg eines Projektes bei unseren Kunden. Dieser Gedanke spielt eine wesentliche Rolle bei der Projektentwicklung und bestimmt auch die Projektlaufzeit. Wir bearbeiten durchaus auch Projekte, die eine lange Laufzeit von sieben bis acht Jahren haben. In diesen Fällen ist dann aber das Marktpotential besonders attraktiv.
Wie werden erfolgreiche Projekte fortgeführt, nachdem sie vom New Business Development abgeschlossen wurden? K. Sperling: Wir begleiten die Projekte bis zur letzten Stufe, bis zur echten erfolgreichen Produktion und begleiten auch die Markteinführung. Danach übertragen wir das Marketing in die kommerziellen Einheiten, das während der gesamten Projektlaufzeit mit involviert ist. Diese Vorgehensweise ist ein weiteres Schlüsselelement für den Erfolg.
Welche Rolle spielt Intellectual Property, wie können Sie die in einem Kundenprojekt gewonnenen Erfahrungen selbst weiter nutzen? K. Sperling: Die Frage ist zunächst immer, woher die Intellectual Property kommt. Das Know-how unserer externen Partner tasten wir selbstverständlich nicht an. Demgegenüber möchten wir Know-how, das wir im Lauf eines Projekts erarbeitet haben, natürlich auch über das Projekt hinaus verwerten können. Dies initiieren wir ausschließlich in Absprache mit dem betreffenden Kunden. Unsere Kunden tragen diese Vorgehensweise mit.

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