Eine Kerneigenschaft von VPS ist die Komplexierung von Metallionen. Auch VPS(Co-)Polymere zeigen diese Eigenschaft.
Die Wechselwirkung lässt sich über den pH-Wert steuern, ist aber auch von der Ladung und Ionenstärke der Metallionen abhängig.
Die bekannt hohe Affinität von Phosphonsäure zu Metallionen von Cu, Ag, Co, Ni, Zn, Cd, Ca, Mg, Al und Cr [1,2] lässt sich im Fall der VPS mit Polymerisierbarkeit kombinieren und erweitert damit das Anwendungsspektrum beträchtlich.
Die sehr gute Wechselwirkung mit Metallionen und polaren Oberflächen eröffnet VPS-Polymeren auch Anwendungen als Dispergiermittel oder Schutzkolloid für beispielsweise anorganische Partikel.
[1] Rivas et al. Macromolecular Symposium 193, 237–250 (2003) [2] Ellis et al. Polymer International 24, 221–228 (1991)