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Restmonomerfreie Polymerisation mit VPS und VPSDME |

VPS und VPSDME polymerisieren unter radikalischen Bedingungen bei milden Temperaturen (75-120 °C) mit gängigen Initiatoren in geeigneten Solventien. Bevorzugte Comonomere von VPS sind Acrylate und Derivate, mit denen sich VPS problemlos mischen und polymerisieren lässt. Ebenfalls möglich sind die weniger reaktiven Methacrylate und Styrol.
Entsprechend der guten Kompatibilität des Monomers mit verschiedenen Solventien gelingt auch die Herstellung von Copolymeren in einer breiten Anzahl von Lösemitteln. Die Auswahl des konkreten Lösemittels wird dabei bestimmt vom Gehalt an VPS und der Polarität der eingesetzten Comonomere und kann von Wasser über THF bis hin zu Toluol stark variieren.
Initiatoren können Azoverbindungen sein, z. B. V65 [2,2'-Azobis(2,4-dimethylvaleronitril)] oder Peroxostarter wie tert-Butylperoxypivalat. Die Eignung des Lösemittels hängt stark davon ab, wie groß der Anteil der sehr hydrophilen VPS am Copolymer ist.

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VPS und VPSDME sind mit verschiedenen Lösemitteln kompatibel und weisen eine ausgezeichnete Löslichkeit auf. |
- Polymere mit < 10 % VPS können in Verbindung mit unpolaren Comonomeren, wie z. B. Butylacrylat, in unpolaren Solventien wie Toluol, Butylacetat oder Methylisobutylketon hergestellt werden.
- Bei höheren Anteilen bis ca. 30 % VPS sollten polarere Solventien, wie z. B. THF, Butanol oder Dimethylcarbonat, verwendet werden.
- Anteile an VPS über 30 % erfordern ebenfalls Solventien hoher Polarität von THF bis hin zu niederen Alkoholen, wie z. B. Isopropanol, Ethanol oder sogar Methanol.
Die erzielbaren Molekulargewichte liegen - abhängig von den Reaktionsbedingungen bzw. Solventien und Comonomeren - jedoch üblicherweise im Bereich von 10-50 kDa. Die Polymerisation lässt sich so optimieren, dass praktisch restmonomerfreie Polymere erzielt werden. Bei weiteren Fragen oder Bedarf an technischer Beratung können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

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